Der Converse All Star wurde 1915 von der Converse Rubber Shoe Company entwickelt, die sich auf die Herstellung von Gummischuhen spezialisiert hatte, die hauptsächlich von Häftlingen in amerikanischen Gefängnissen getragen wurden. Damals hieß er „A11 Star“ und war für Tennis und Basketball konzipiert.
1921 engagierte Converse den Basketballspieler Chuck Taylor, um sein neues Modell an amerikanischen Universitäten zu bewerben. Er organisierte mehrere Vorführungstouren auf amerikanischen Campusgeländen mit dem Team der Firma, den All Stars. Diese Vorführungen waren so erfolgreich, dass das Modell in Anlehnung an dieses Team in „All Star“ umbenannt wurde.
Erst 1932 benannte Converse das Modell zu Ehren des Spielers, der dem Unternehmen zu Ruhm verhalf, in „Chuck Taylor All Star“ um. Der Converse Chuck Taylor All Star wurde daraufhin bis Ende der 1960er-Jahre zum bevorzugten Schuh der meisten Basketballspieler.
Die legendären Converse-Schuhe machten sich bereits 1950 auch abseits des Basketballfelds einen Namen, dank des Schauspielers James Dean, der sie im Film „…denn sie wissen nicht, was sie tun“ trug. Doch erst 1969, mit dem Tod von Chuck Taylor, etablierte sich der Converse Chuck Taylor All Star endgültig als der zeitlose, wegweisende Sneaker, der er heute ist.
Sie schaffte auch den Sprung in die Musikszene. Unterstützt wurde sie von Größen der Musikszene wie Elvis Presley, Mitgliedern der Rolling Stones und The Who sowie Kurt Cobain, der dazu beitrug, sie zu einer Ikone zu machen.
Trotz des Erfolgs der Marke gingen die Verkaufszahlen in den 2000er-Jahren zurück. 2003 nahm die Marke schließlich das Übernahmeangebot von Nike an. Dadurch floss Nikes gesamtes technologisches Know-how im Sneaker-Bereich in die Entwicklung des legendären Converse Chuck Taylor All Star ein, was 2016 zur Veröffentlichung des Converse Chuck Taylor All Star II führte. Dieses neue Modell, das seinem Vorgänger, dem Original, optisch sehr ähnlich sah, bot Verbesserungen in Komfort und Haltbarkeit.