Der Converse All Star wurde 1915 von der Firma „Converse Rubber Shoe“ entwickelt. Damals spezialisierte sich das Unternehmen auf Gummischuhe, die unter anderem für Kriegsgefangene in Amerika hergestellt wurden. Der erste All Star, der den Namen „A11 Star“ trug, war für Tennis- und Basketballspieler gedacht.
Einige Jahre später, 1921, stellte Basketballspieler Chuck Taylor sein Konterfei zur Verfügung, um für den A11 Star zu werben. Er tourte mit dem Team des Unternehmens (den All Stars) durch verschiedene amerikanische Universitäten, um dort Produkte vorzuführen. Der Erfolg dieser Tourneen führte dazu, dass der Name des Modells in Anlehnung an das All-Star-Team von „A11 Star“ in „All Star“ geändert wurde.
Der Name dieses Modells änderte sich zehn Jahre später erneut, als Dank an den Basketballspieler, der es berühmt gemacht hatte; es hieß dann „Chuck Taylor All Star“. Bis Ende der 1960er Jahre trugen zahlreiche Basketballspieler Converse Chuck Taylor All Stars.
Nachdem der Star von Converse berühmt geworden war, eroberte sein Modell auch abseits des Sportplatzes die Herzen. Man denke nur an Schauspieler James Dean, der diese Sneaker im Film „…denn sie wissen nicht, was sie tun“ von 1950 trug. Das Modell wurde zum Maßstab und etablierte sich 1969 nach dem Tod des Basketballspielers Chuck Taylor als DER zeitlose Sneaker schlechthin. Auch andere Prominente trugen dazu bei, dass der Chuck Taylor All Star zu einer wahren Ikone wurde. So trugen ihn unter anderem Elvis Presley, Kurt Cobain, Mitglieder der Rolling Stones und The Who.
Jahre vergingen, und 2003 wurde die Marke von Nike übernommen, die ihre Expertise in den Dienst des Chuck Taylor All Star stellte, dessen Verkaufszahlen in den 2000er-Jahren rückläufig waren. Der Chuck Taylor All Star II erschien dann 2016 – bequemer und widerstandsfähiger.